Mitarbeiterbefragung: Herausforderung an die interne Kommunikationsfähigkeit

Mitarbeiterbefragung: Herausforderung an die interne Kommunikationsfähigkeit

Ihre Mitarbeiter sind eine wertvolle Wissensquelle: Manche arbeiten im Kundenkontakt und bekommen dort Feedback. Andere durchlaufen gerade einen internen Change-Prozess und können einschätzen, inwieweit die Maßnahmen die gewünschte Wirkung erzielen.

Egal ob eigene Arbeitsbedingungen oder Vertrauen in die Chefetage: Unternehmen setzen Mitarbeiterbefragungen ein, um dieses Wissen zu erschließen. Geringe Teilnahmequoten oder zu lange Auswertungsphasen lassen den Mehrwert jedoch oft hinter den Erwartungen zurückbleiben. Hier lesen Sie, warum es Zeit für neue Tools und Methoden wird.

Warum eine Mitarbeiterbefragung?

Gut informierte Mitarbeiter können ihre betrieblichen Aufgaben besser wahrnehmen. Unternehmen, die Feedback von ihren Mitarbeitern einholen und sich vor allem aktiv damit auseinandersetzen, profitieren zusätzlich von einer höheren Motivation der Belegschaft. Damit ist eine funktionierende interne Kommunikation entscheidend für den Erfolg Ihres Geschäfts.

Mitarbeiterumfragen spielen dabei eine wichtige Rolle. Unternehmen holen damit ein Stimmungsbild zu einer Vielzahl von Themengebieten ein. Hier nur die wichtigsten:

  1. Führung und Leadership
  2. Information und Kommunikation
  3. Berufliche Weiterbildung
  4. Kollegen und Team
  5. Arbeitsbedingungen

Doch welche Kriterien bestimmen darüber, ob die Ziele authentischer Antworten und hoher Teilnahmequoten erfüllt werden? Mitarbeiter müssen von der Anonymität der Umfrage überzeugt sein. Die Sorge vor persönlichen Nachteilen ist ein Hauptgrund für die fehlende Akzeptanz. In vielen Betrieben ist es daneben schon eine Herausforderung, überhaupt alle Mitarbeiter zu erreichen. Vor allem die Gruppe der Non-Desk Mitarbeiter stellt das interne Kommunikationsvermögen auf die Probe. Außerdem wünschen sich Mitarbeiter eine zeitnahe Auswertung und einen offenen Dialog zu den Ergebnissen.

Sind jährliche Mitarbeiterbefragungen überholt?

Mitarbeiterbefragungen sollen meist ein umfassendes Bild aus der Sicht der Belegschaft zeichnen. Sie erfassen daher die Meinung zu vielen Themen. Doch umfangreiche Erhebungen in einem jährlichen oder zweijährigen Turnus können oft nicht mit den schnellen Veränderungen im Betrieb mithalten. Daher geht der Trend zu sogenannten Puls-Checks und weniger umfangreichen Befragungen.

Diese Kurzumfragen schaffen kürzere Feedbackschleifen. Damit entsprechen Sie auf dem Wunsch vieler Mitarbeiter nach mehr Interaktion mit der Führungsebene. Gerade bei organisatorischen oder prozessualen Veränderungen können Unternehmen so schneller auf eine Schieflage reagieren. Live-Umfragen während einer Informationsveranstaltungen liefern zudem ein unverzügliches Stimmungsbild aus dem Publikum. Das gestaltet die Formate interaktiver und sorgt so für mehr Aufmerksamkeit bei den Teilnehmern.

Experten sind sich jedoch einig: Puls-Umfragen und Live-Formate sind eine wertvolle Ergänzung, aber sie können die ausführliche Mitarbeiterbefragung nicht ersetzen. Eine gelungene Mitarbeiterkommunikation zeichnet sich daher durch den stimmigen Einsatz beider Werkzeuge aus.

Die richtige Kommunikationsplattform wählen

Viele Unternehmen setzen bei der jährlichen Mitarbeiterbefragung nach wie vor auf das Paper-und-Pencil-Format. Die Auswertung ist zeitintensiv und fehleranfällig. Eine wachsende Anzahl ist jedoch bereits auf das Intranet oder externe Anbieter für Online-Umfragen umgestiegen. Hier bleibt die Erreichbarkeit der Non-Desk Mitarbeiter als Herausforderung.

Live-Umfragen oder Puls-Checks treiben das Problem jedoch auf die Spitze: Es braucht bessere Plattformen für die Erhebung der Mitarbeitermeinung. Denn alle Formate leben von der kurzfristigen Erreichbarkeit aller Mitarbeiter und von effizienten Workflows für die Auswertung.

Kommunikationsabteilungen setzen daher zunehmend auf appbasierte Umfragen. Die Unabhängigkeit von bestimmten Endgeräten und die Echtzeitauswertung schaffen neue Potenziale. Dabei eröffnen die Features der Plattform von MEXS weitere Möglichkeiten in der Mensch-zu-Mensch-Kommunikation: Sie integriert neben Umfragen etwa einen DSGVO-konformen Messenger oder Newskanäle mit Feedbackfunktion.

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