Warum sprachgesteuerte Maschinen in 2025 sich schon heute mit einem Messenger vorbereiten lassen ?

Warum sprachgesteuerte Maschinen in 2025 sich schon heute mit einem Messenger vorbereiten lassen ?

Kulturwechsel in der Produktionshalle

Wie Verbraucherapps das Paradigma ändern

Menschen verbinden sich mobil zu der Smart Factory in der Industrie 4.0

2021. Industrie 4.0. Die Digitialisierung der Industrie geht immer schneller. Was früher nur IT-ler betroffen hat, betrifft heute alle in der Industrie. Und das ist nicht schlimm. Im beruflichen Alltag sitzt nicht jeder vor einem Computer. Nichtsdestotrotz hat fast jeder ein Handy in der Tasche. Und im “schlimmsten” Fall wird dieser Handy zumindest privat verwendet.

Mittlerweile kann jeder ein Smartphone benutzen. Apps sind kein Geheimnis mehr. Es werden pro Tag Stunden auf Amazon, Facebook, Instagram, Netflix, Whatsapp, Youtube verbracht. Es wird gespielt, gekauft, gelesen, gestreamt, informiert, gesprochen. Geliebt und gehasst. Verbraucherapps sind überall. Diese sind schnell, optimiert, und dauernd upgedatet.

Verbraucherapps ändern das Paradigma im Unternehmen. Die Mitarbeiter sind Verbraucher. Sie haben die gleiche Erwartungen. Es muss einfach sein, schnell gehen, Spaß machen.

Die ERP’s wie SAP oder Oracle leiden darunter. Die meisten Menschen wissen zwar wie ein Computer und eine Software funktioniert. Nun erwarten sie auch, dass diese so einfach, schnell, spielerisch sind, wie die Verbraucherapps. The user is the king. Usability his queen.

Siri, Cortana, Alexa – KünstIiche Intelligenz als neue Menschen in der Fabrik?

Zu dem digitalen Wandel gehört auch die Verbindung der Gegenstände, und deren Kontrolle. Lautsprecher, Fernseher, Waschmaschinen, Kühlschränke, Parkautomat, Autos und Fahräder sind heutzutage digital. Die Elektronik ist dabei immer wichtiger, sowie im Front-End die Usability und die Fernsteuerung.

Was ist einfacher und schneller bei der Verwendung einer App, als die Stimme selber? Sie sprechen schneller als sie schreiben oder lesen. Die KI von Apple, Microsoft oder Amazon unterstützen stark die Usability und die Fernsteuerung all dieser Geräte. Siri, Cortana, Alexa sind KI. Sie sind einfach. Schnell. Spielerisch.

Warum Vornamen oder vornamenähnliche Namen für diese KI? Sind diese KI zu Menschen geworden? Durch den Auswahl dieser Namen schaffen Apple, Microsoft und Amazon emotionale Bindungen zwischen Verbraucher und Marken. Die KI selber haben (noch?) keine Emotionen. Die Kundenbindung durch emotionale Anhaltspunkte gibt das (gute) Gefühl unter Menschen zu sein.

Kulturschock in der Produktionshalle

Software und Maschinen in der Produktionshalle haben eine ähnliche Problematik: sie sind “kalt”. Mitarbeiter haben keine emotionale Bindung zu ihnen. Dies könnte sich schnell ändern.

Immer mehr Produktionsketten setzen auf den Einsatz von Cobots. Diese Roboter, die meistens wie ein menschlicher Arm auf Steroiden aussehen, werden von Menschen bedient. Sie bringen Effizienz durch Kraft und Präzision, aber auch Spaß.

Bald wird die Sprachsteuerung der Maschinen zum Standard

Aus der Verbraucherwelt kommt der Einsatz der Sprache auch immer schneller. Die KI gewinnen an Feingefühl, um Sprachbefehle von anderen Gesprächen oder Lärm zu unterscheiden. Es ist soweit.

Aber psychologisch ist der Einsatz der Sprachsteuerung bei Produktionsmitarbeiter fast komplizierter als die Technologie selber. Es handelt sich um ein richtiger Kulturschock.

Zwei Alltags-Kollegen werden sich sehr einfach und natürlich unterhalten.

Zwei Kollegen, die sich seltener sehen, evtl. mit hierarchischen Unterschieden, werden evtl. etwas mehr Zeit brauchen.

Nehmen Sie nun zwei Mitarbeiter, die nicht die gleiche Sprache sprechen. Die Kommunikation ist schwieriger. Sollte ein.e der Kolleg.e.in die Sprache lernen, heißt es lange nicht, dass er/sie sich trauen wird, diese zu sprechen.

Der Einsatz der Sprache in der Fabrik könnte die gleiche Symptome zeigen. Sie verwenden Siri auf Ihren iPhone? Tun Sie es genauso vor anderen Menschen in die Öffentlichkeit?

Engagement der Mitarbeiter als Vorreiter

Die Psychologie wird das Engagement der Mitarbeiter beim Einsatz der Technologie der Sprachsteuerung sehr stark beeinflussen. Und das Engagement der Mitarbeiter ist unabdingbar. Ohne User, ohne Menschen, ist das Konzept so gut wie tot.

Viele Industrieunternehmen sehen die Digitalisierung als technische Herausforderung. Es stimmt nur wenig. Eine Budgetfrage vielleicht. Aber die meisten Konzepte im Bereich Softwareimplementierung, IoT oder Process Mining sind keine technologische Innovation mehr. Die Menschen mitzunehmen ist kein Kinderspiel. Und ohne User ist die Investition unrentabel. Für einen Mittelständler schon nicht mehr auszuhalten.

Ausbildung reicht nicht aus

Deshalb investieren viele Unternehmen 6 oder 7-stellige Budgets in der Ausbildung der Mitarbeiter. Bedienungsanleitungen existieren heutzutage nicht mehr. Es wird ausgebildet. Vor Ort, in Meetings, Konferenzen oder fern, mit Videokonferenzen, Mooc’s oder doch Bedienungsanleitungen. Externe Berater werden eingesetzt. Es ist teuer aber lohnt sich, da es die Investition in der Technologie erlaubt.

In Wirklichkeit reicht die Ausbildung nicht aus. Der Startup Welt, die die Verbraucherapps von heute und morgen entwickelt, ist das bekannt. Eine gute User Experience erklärt man nicht. Sie ist natürlich. Ein Problem ohne Lösung? Nicht unbedingt.

Was natürlich ist, heißt nicht, dass es von heute auf morgen von alleine kommt. Es handelt sich um ein Kulturwechsel in der Produktionshalle. Es nimmt Zeit in Anspruch und kann vorbereitet werden. Schon Jahre zuvor.

Ein Messenger als Vorbereitung der sprachgesteuerten Maschinen ?

Messenger kennen Sie schon. Whatsapp ist die meist heruntergeladene kostenlose App in Deutschland und in vielen europäischen Ländern. Facebook Messenger, Signal, Threema, Telegram sind auch sehr bekannt. Im Büroleben sind Begriffe wie Teams, Zoom oder Google Meet auch Alltag geworden. Kollegen, Menschen schnell mit einander verbunden. Es ist ein Paradigma was 2020 noch verstärkt hat.

Non-desk Mitarbeiter in der Industrie sind meistens private Alltags-Nutzer der o.g. Messenger-Lösungen, allerdings noch nicht besonders Teams- oder Zoom-affin.

Es ändert sich langsam und ehrlich gesagt sind solche Lösungen wie MEXS dafür da.

Das interessante bei den professionellen Messenger Lösungen ist die neue Möglichkeitm diese mit anderen Software und sogar IoT-Maschinen zu verbinden.

Hier 6 theoretische Etappen des Kulturwechsels:

Schritt 1: Der Produktionsmitarbeiter schreibt seinem Kollegen

Schritt 2 : Er bekommt Nachrichten von der Unternehmenssoftware und Maschinen-Alerts.

Schritt 3 : Er beantwortet diese Nachrichten mit Chatbot-unterstützten Guidelines.

Die Kultur ändert sich langsam. Der Kollege schreibt mit der KI unterstützten Software und Maschinen.

Schritt 4 : Der Produktionsmitarbeiter spricht über seinen Messenger mit seinem Kollegen

Schritt 5 : Er bekommt Nachrichten, aber auch Audiopushs von den Software und Maschinen

Schritt 6 : Er sendet Audiobefehle, also spricht mit seiner Software und Maschinen.

Wie Sie es heute schon mit Siri, Alexa, oder Cortana tun.

Es handelt sich aber um eine langsame und sichere Wahrnehmung der Technologie. Keine Ausbildung. Sondern eine natürliche Entwicklung der Anwendung. Probieren Sie es aus.

Was bringt ein Messenger wirklich?

Nun wissen wir, warum wir bei MEXS glauben, dass Messenger Lösungen wie unsere, die Text, Audio und Video unterstützen, ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung sind.

Unsere Lösung verbindet Menschen, Daten und Informationen aus Software und Maschinen. Wir schaffen Konnektoren mit der digitalen Infrastruktur der Industrie. Dies ermöglicht eine bessere Datensammlung für zukünftige Data-Mining Lösungen, und bringt Transparenz in Verwendung der internen Lösungen, vielleicht für eine bessere Gestaltung in die Zukunft, u.a. der Sprachsteuerung.

Mittelständische Industrieunternehmen verwenden den MEXS Messenger auf viele andere Anwendungsfälle. Hier finden Sie ein paar Beispiele:

https://mexs.io/success-story-global-customer-service-dieffenbacher

https://mexs.io/success-story-interne-kommunikation-franke-gmbh

sowie die Liste unserer Features: https://mexs.io/features

Alles Gute für die ZUKUNFT.

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